Sonntag, 8. Juli 2018

DOMINIX Deluxe Hand-Oberschenkelfesseln aus Leder

Beim Bondage oder bei Soft-SM-Spiele können die einen oder anderen Fesseln zwar sehr praktisch aber auch hin und wieder etwas hinderlich sein. Einige Fesseln schränken die Bewegungsfreiheit ziemlich ein, was ja auch gewollt ist, können aber  dadurch auch Stellungs- bzw. Positionswechsel einschränken. Wer sich hin und wieder etwas mehr Bewegungsfreiheiten wünscht ohne gleich auf Fesseln verzichten zu müssen, könnte mal diese Fesseln hier ausprobieren.

Diese Fesseln setzten die Hände außer Gefecht ohne diese gleich an Möbeln oder anderen Dinge fixieren zu müssen. Somit hat man mehr, oder besser gesagt, andere Möglichkeiten und Freiheiten beim Fesseln. 

Wir haben die Fesseln vom Erotikversandhaus Lovehoney zum testen zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür.


Hersteller und Verpackung

Hersteller ist die Hausmarke „DOMINIX“ vom Erotikversandhandel Lovehoney.
Die Fesseln sind als „Bulk-Ware“ verpackt. Sprich, sie wird in einem Plastikbeutel geliefert.
Auf dem Beutel befindet sich neben dem Aufkleber mit dem Logo der Marke „DOMINIX“, noch ein weiterer Aufkleber mit einem Strichcode und der Artikelnummer.
Sonst gibt es keine weiteren Informationen oder Hinweise über den Artikel.


Inhalt der Verpackung

Es befinden sich nur ein paar der Oberschenkelfesseln in dem Beutel. Sonst nichts.


Das Material

Die Fesseln bestehen aus echtem, weichen Leder.
Um welches Leder es sich genau handelt, kann man leider nicht erkennen.
Die Schnallen bestehen aus Metall.


Die Maße:

Oberschenkelmanschette:
Gesamtlänge inkl. Fixierriemen ca.: 73,0 cm
Gesamtlänge ohne Fixierriemen ca.: 62,0 cm
Breite ca.: 5,0 cm

Handmanschette:
Gesamtlänge inkl. Fixierriemen ca.: 31,5 cm
Gesamtlänge ohne Fixierriemen ca.:  32,5 cm
Breite ca.: 4,3 cm

Gesamtgewicht: 120g


Allgemeiner Ersteindruck

Diese Fesseln bestehen aus echtem Leder.
Der Geruch ist wunderbar dezent nach Leder.
Das Leder ist von außen genarbt und innen ist es Naturbelassen. Vom Gefühl her ähnelt es „Wildleder“. Leider ist das Material etwas „fusselig“. Gerade wenn die Fesseln noch neu sind und frisch aus der Verpackung kommen, kann man kleine Lederkrümel finden.
Das Leder ist schön weich und dünn. Somit schmiegen sich die Fesseln wunderbar an und stören nicht. Es gibt ja auch solche Fesseln von anderen Anbietern, die ein festeres Leder verwendet, was aber auf die Dauer störend wirkt und sich auch in die Schenkel einschneiden können. Da die Kanten dieser Fesseln hier umgenäht wurden, können sich diese nicht einschneiden.
Die Verarbeitung ist sehr sauber und somit sehr gut.
Was einem sofort auffällt, ist die Größe bzw. die Länge der Schenkelbänder.
Die sind bei diesem Fesseln hier länger als man es gewohnt ist. Somit können auch Menschen diese Fesseln verwenden, die keine „Modell-Maße“ haben.
Wir finden das sehr gut.
Die Handschlaufen sind an den Schenkelbändern angenäht. Genauso wie die Riemen zur Fixierung bzw. zum verschließen der Handschlaufen. Diese sind ebenfalls angenäht und nicht mit Metallnieten angenietet, so wie bei manch anderen  Anbietern. Somit berühren keine Metallteile die Haut was Allergikern, die auf Nickel allergisch reagieren, zu gute kommt.


Die Verwendung

Die Verwendung ist recht einfach.
Die langen Bänder werden um die Oberschenkel gelegt und mit der Schnalle verschlossen. Die Hände werden dann in die Handschlaufen bzw. Manschetten gelegt und ebenfalls mit einer Schnalle verschlossen. Somit sind die Hände schnell und einfach fixiert.
Da das Leder sehr weich ist und innen von der Struktur her an Velours/Wildleder ähnelt, fühlen sich die Fesseln wunderbar angenehm auf der Haut an.
Man ist mit diesen Fesseln recht flexibel was den Ort der Fesselung angeht.
Wir haben die Fesseln auf der Couch, auf dem Sessel oder auch im Sitzen auf einem Stuhl ausprobiert. Auch in einer knienden Position eignen sich die Fesseln sehr gut.  Im Prinzip sind der Fantasie kaum grenzen gesetzt. Nur im Stehen eignen sich die Fesseln nicht ganz so gut. Bei dieser Position ist es nicht ganz so bequem, weil man etwas gebückt stehen muss, weil die Hände ja auf Höhe der Oberschenkel fixiert sind. 
Es sind auch Positionswechsel mit diesen Fesseln möglich, ohne den Partner vorher losbinden zu müssen. Als Beispiel kann man von der Missionars-Stellung in die Löffelchen-Stellung wechseln. Man muss dazu nur die Schenkelbänder etwas lösen und diese dann so lange drehen, bis sich die Handgelenke an der richtigen Position befinden und somit nicht stören bzw. das man nicht drauf liegt.
Hin und wieder sollte man nur etwas aufpassen, wenn es etwas zu stürmisch wird. Es kann schon mal passieren, dass man die Hände irgendwie verdreht was dann schon etwas schmerzhaft werden kann.
Man sollte sich auch im Klaren sein, das der gefesselte Partner auch etwas mehr bewegen kann, als wenn er auf „klassischer“ Art und Weise gefesselt ist. Der Partner kann sich auch mal wie eine Kugel zusammenrollen und sich somit „verwehren“…
Die Fesseln lassen sich auch sehr gut zusammenlegen. Somit sind sie auch wunderbar geeignet mit in den Urlaub genommen zu werden, da diese kaum Platz im Koffer einnehmen.


Die Reinigung

Die Bänder bestehen aus echtem Leder. Daher sollte man sie zum Reinigen einfach mit einem feuchten Tuch abwischen.
Wenn man möchte kann man sie hin und wieder auch mal mit einem Speziellen Ledershampoo reinigen. Dabei sollte man aber auch unbedingt die Angaben des Herstellers eines solchen Shampoos beachten!
Zur Pflege sollte man die Fesseln auch hin und wieder mal mit einem geeigneten Lederpflegemittel behandeln, damit man auch lange was von den Fesseln hat und das Leder schön geschmeidig bleibt.

Fazit

Es handelt sich hierbei um wirklich schöne und bequeme Fesseln, die hochwertig verarbeitet wurden und auch aus einem schön weichen Leder bestehen.
Besonders die Länge der einzelnen Riemen hat uns sehr gut gefallen.
Alles in allem handelt es sich hierbei um wirklich schöne und bequeme Fesseln die frischen Wind in das Sexleben bringen können.


Bewertung:
1 Punkt = sehr schlecht ; 5 Punkte = sehr gut

Verarbeitung:                      5
Geruch:                               5
Lautstärke:                          5
Stimulation:                         4
Handhabung:                      5
Preis/Leistungsverhältnis:   5

Gesamtpunkte:                  4.8


Bilder:














 
 
 
360°-Ansicht
 
 
 
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Sonntag, 1. Juli 2018

Bondage Boutique - Peitsche aus Kunstleder

Wer Bondage und SM-Spiele mag, wird wohl früher oder später nicht an einer Peitsche
vorbeikommen. Zumindest wird die Neugierde irgendwann so groß mal eine  Peitsche ausprobieren zu wollen. So ist es auch uns ergangen und wir durften nun eine Peitsche aus dem Hause Lovehoney ausprobieren.

Normalerweise denkt man ja gleich an einen berühmten Archäologen aus Hollywood wenn man das Wort „Peitsche“ hört. Man hat auch sogleich das Knallen der Peitsche im Ohr, wenn diese geschwungen wird und man denkt sich, wie soll so etwas beim Sex oder Liebesspiel hineinpassen? Aber Peitsche ist nicht gleich Peitsche. Es gibt viele verschiedene Modelle auf dem Markt. Hierbei handelt es sich um eine Peitsche, die auch unter vielen anderen Begriffen bekannt ist, wie zum Beispiel „Riemenpeitsche“; „Flogger“ oder auch „Neunschwänzige Katze“.
Nun, lassen wir mal die Begriffbestimmungen beiseite und widmen wir uns dieser Peitsche hier.

An dieser Stelle möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei Lovehoney bedanken, die uns die Peitsche zur Verfügung gestellt hat.


Hersteller und Verpackung

Hersteller ist die Hausmarke „Bondage Boutique“ vom Erotikversandhandel Lovehoney.
Die Peitsche ist als „Bulk-Ware“ verpackt, sprich sie wird in einem Plastikbeutel geliefert.
Auf dem Beutel befindet sich neben dem Aufkleber mit dem Logo der Marke „Bondage Boutique“, noch ein weiterer Aufkleber mit einem Strichcode und der Artikelnummer.
Sonst gibt es keine weiteren Informationen oder Hinweise über den Artikel.



Inhalt der Verpackung

In dem Beutel befindet sich neben der Peitsche noch ein kleiner Beutel mit Silikagel um den Inhalt trocken zu halten.


Das Material

Die Peitsche besteht aus Kunstleder. Kein echtes Leder.
Der Griff ist aus Holz, der mit Kunstleder umwickelt wurde.
Die Nieten bestehen aus Kunststoff.



Die Maße

Gesamtlänge (mit Schlaufe): ca.: 46 cm
Gesamtlänge (ohne Schlaufe): ca.: 39,5 cm
Länge des Handgriffes ca.: 15 cm
Durchmesser des Handgriffes ca.: 2 cm
Länge der Riemen ca.: 24,5 cm
Insgesamt hat die Peitsche ca. 42 Riemen.
Gewicht ca.: 50g



Allgemeiner Ersteindruck

Der erste Eindruck ist gut. Die Peitsche sieht gut aus und liegt auch überraschend gut in der Hand. Alles ist recht sauber verarbeitet.
Wenn man die Peitsche aus dem Beutel genommen hat, bemerkt man einen leichten Geruch nach Kunststoff/Kunstleder. Dieser verfliegt aber recht schnell und schon nach kurzer Zeit bemerkt man keinen Geruch mehr.
Auf dem zweiten Blick bemerkt man dass einige Riemen der Peitsche nicht ganz sauber geschnitten bzw. gestanzt wurden. Einige Riemen hängen noch zusammen. Das ist zwar schade, was den ersten recht guten Eindruck etwas eintrübt, aber für den Preis der Peitsche wäre das schon meckern auf hohem Niveau.
Mit einer guten Schere oder einem scharfem Kuttermesser bzw. Skalpell kann man die zusammenhängenden Riemen recht einfach und schnell trennen.
Die kleine Schlaufe am Griff der Peitsche ist keine Handschlaufe, Diese kleine Schlaufe ist mehr dafür gedacht, die Peitsche daran aufzuhängen wenn sie nicht verwendet wird.
Die beiden Nieten am Handgriff bestehen aus Kunststoff und sind schwarz, und nicht wie auf den Produktabbildungen im Shop zu sehen, in Silber.



Die Verwendung

Diese Peitsche hat mehrere Riemen, was gerade für Anfänger, einige Vorteile bietet.
Beim peitschen wird die Energie auf die viele Riemen verteilt, was nicht so schmerzhaft ist, als wenn man mit einer Peitsche mit nur einem Riemen getroffen wird. Auch sieht man keine Striemen auf der Haut. Außer man übertreibt es.
Der Griff der Peitsche ist zwar nicht so groß, liegt dafür aber sehr gut in der Hand. Dadurch lässt sie sich sehr gut führen.
Man kann die Intensität auch ziemlich gut „steuern“ in dem man mit mehr oder weniger Wucht die Peitsche schwingt. Daher finden wir, dass gerade für Anfänger diese Peitsche recht gut geeignet ist.
Mit dieser Peitsche kann man seinen Partner recht gut „bestrafen“ in dem man ihn kräftig peitscht, was gut schmerzhaft werden kann. Man kann ihn auch leichte, erregende Schläge auf den Po verpassen, die zwar etwas „zwiebeln“ aber nicht unbedingt schmerzhaft sind. Wenn man die Kraft und Wucht der Schläge richtig dosiert, ist es ein erregendes Gefühl die Peitsche auf dem Hintern zu spüren. Je nachdem wie lange und mit welcher Kraft man peitscht, wird die Haut auch rot, aber man sieht keine Striemen.
Man kann seinen Partner mit dieser Peitsche auch wunderbar sanft verwöhnen, in dem man ihn damit streichelt. Man setzt die Riemen der Peitsche an einer Stelle auf dem Körper seines Partners auf und zieht sie dann langsam über die Haut. Das Gefühl dabei ist wunderbar…
Die Gefühle lassen sich noch verstärken, in dem man dabei gefesselt ist und dazu noch eine Maske trägt.



Die Reinigung

Da die Peitsche aus Kunstleder besteht, sollte man sie mit einem feuchten abwischen. Man sollte sie nicht unter fließendem Wasser halten oder sonst irgendwelche scharfen Reinigungsmittel verwenden.


Fazit

Auch wenn wir der Meinung sind, dass diese Peitsche hier sehr gut für Anfänger geeignet ist, sollte man immer Vorsicht walten lassen und erst einmal langsam an die Sache herangehen. Mit der Zeit kann man sich dann immer mehr steigern, bis man für sich beide genau den richtigen Schwung und Kraft herausgefunden hat, wo es einem noch angenehm ist und nicht zu „schmerzhaft“ wird. Auch wenn es sich hierbei um ein Sexspielzeug handelt, kann man dennoch einen anderen damit ziemlich verletzten, wenn man es darauf anlegt! Seid also bitte vorsichtig!
Alles in allem handelt es sich hierbei um eine recht schöne Kunstlederpeitsche, die gerade für Anfänger, die erst einmal ein paar Erfahrungen auf dem Gebiet sammeln möchten, recht gut geeignet ist.
Das Preisleistungsverhältnis ist mehr als angemessen.



Bewertung:
1 Punkt = sehr schlecht ; 5 Punkte = sehr gut


Verarbeitung:                     5
Geruch:                              5
Lautstärke:                         5
Stimulation:                        5
Handhabung:                     5
Preis/Leistungsverhältnis:  5


Gesamtpunkte:                 5


Bilder













360°-Ansicht



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Freitag, 25. Mai 2018

11. Punkte die für Fesselsex sprechen


Viele Denken gleich an „Schmerzen, schwarzes Leder und Lack“ wenn sie das Thema Fesselsex und BDSM hören. Dass es aber auch ganz anders sein kann, hat uns ja die sehr erfolgreiche Buchreihe „Fifty Shades of Grey“ gezeigt. Ob es sich hierbei um „echtes SM“ handelt oder nicht, soll jeder für sich entscheiden. Ich finde nur, dass Fesselsex etwas für jeden ist, der mal etwas Neues ausprobieren möchte. Viele erkennen erst, dass sie Spaß daran haben, nach dem sie es ausprobiert haben. Man muss nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und gleich aufs extremste gehen, sondern man sollte klein anfangen. Die Augen seines Partners mit einem Schal zu verbinden und ihn dann langsam zu liebkosen und zu verwöhnen ist schon mal ein sehr guter Anfang.

Hier sind 11. Punkte die für Fesselsex sprechen:

  1. Neugierig sein und seine Neugierde befriedigen
    Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal davon geträumt, mal etwas anderes auszuprobieren?
    Mal seinen Partner zu fesseln und ihn so richtig nach Strich und Faden zu verwöhnen?
    Oder selber mal bestimmte Fesselungen auszuprobieren bzw. selber gefesselt zu sein und dann von seinem Partner verwöhnt zu werden?
    Fesselsex muss nicht gleich mit „Schmerzen“ in Verbindung gebracht werden.
    Seid doch mal neugierig und probiert mal was Neues aus.
  2. Abwechslung in sein Sexleben bringen
    Wie bereits unter Punkt 1 erwähnt. Seid mal neugierig. Das Leben ist viel zu kurz als immer nur dasselbe zu machen. Erweitert Euren Horizont. Erst wenn man mal etwas Neues probiert hat, kann man hinterher sagen ob es was für einen ist oder nicht.
  3. Sich selber besser kennenlernen
    Wenn man sich selber besser kennt, kann sich auch viel besser auf seine Gefühle und seinen Körper konzentrieren und somit auch den Sex viel mehr genießen.
    Man kann aber nicht nur für sich selber herausfinden was man mag, sondern auch was man nicht mag und was für einen absolut nichts ist.
    Zumindest hat man es wenigstens mal ausprobiert.
  4. Beziehung festigen
    Fesselsex setzt unabdingbares Vertrauen voraus. Ohne Vertrauen, kein Fesselsex.
    Wenn man aber seinem Partner vertraut und sich ihm völlig hilflos hingibt, kann eine ganz neue Gefühlswelt erleben, die eine Beziehung noch mal vertiefen und festigen kann.
  5. Spiel mit den Sinnen
    Wenn man mal seinen gewohnten Sinn (das Sehen) mal absichtlich abschaltet, in dem man  eine Augenmaske trägt, merkt man wie sich die anderen Sinne „schärfen“. Man nimmt Berührungen, Gerüche und Geräusche gleich ganz anders wahr.
    Es ist eine wunderbare Reise in eine ganz neue Gefühlswelt.
  6. Wo sind meine Grenzen?
    Viele behaupten von sich, seine eigenen Grenzen zu kennen. Aber man kann sich sehr schnell täuschen. Wenn man mal etwas anderes ausprobiert kann man seine Grenzen viel besser erforschen und austesten.
    Denn es gilt ein Grundsatz beim Fesselsex: Alles kann, nichts muss!
  7. Stress- und Spannungsabbau
    Sex ist ein wunderbares mittel um Stress und Spannungen abzubauen.
    Besonders gut kann man Stress abbauen wenn man mal gefesselt ist und sich einfach nur hingeben muss. Aber auch wenn man den Partner fesselt und ihn dann auf ganz besondere Art und Weise verwöhnt.
  8. Rollenspiel
    Fesselsex kann man auch als Rollenspiel ansehen.
    Wenn man den ganzen Tag auf der Arbeit eine hohe Verantwortung tragen muss oder man für andere Verantwortlich ist, kann beim Fesselsex mal die Kontrolle komplett abgeben und sich nur auf sich selber konzentrieren.
    Und wenn man selber im Alltag zu schüchtern ist und immer nur das macht was andere möchten, kann man nun auch mal die „Herrin“ oder der „Herr und Gebieter“ sein.
    Man muss sich für nichts schämen. Alles bleibt in Euren Vier Wänden.
  9. Mal frischen Wind in die Beziehung bringen
    Wer mag schon immer das gleiche Essen zu müssen? Kaum einer.
    Auch beim Sex kann es mit der Zeit langweilig werden wenn man immer nur die gleichen Stellungen und Praktiken ausübt.
    Seid neugierig auf etwas Neues und bringt mit dem Fesselsex mal etwas „frischen Wind“ ins Schlafzimmer, oder ins Wohnzimmer, Küche, Bad, oder sonst wo… :-)
  10. Schöner als Sport
    Mal ganz ehrlich. Sport ist schön, aber Sex ist schöner, oder?
    Also, was gibt es besseres als sich beim Sex mal so richtig „auszupowern“…?
    Je nachdem wie man es anstellt oder welche Stellung man betreibt, werden auch eine Menge Muskeln beansprucht. Man hat also Spaß und kann gleichzeitig etwas für seinen Körper tun.
  11. Alles kann, nichts muss
    Fesselsex sollten beiden Partnern Spaß machen.
    Wenn die persönlichen Grenzen erreicht sind oder man merkt, dass es einem nicht gefällt oder sonst irgendwie nicht stimmt, so sagt es. Aber macht daraus keinen Vorwurf.
    Setzt Euch vorher hin und redet über Eure Wünsche, Sehnsüchte und Ängste.
    Vereinbart auch vorher ein sogenanntes „Sicherheits-“ oder auch „Safewort“. Wenn die Grenzen erreicht sind, sagt einfach dieses Wort und der Partner muss dann sofort alle Tätigkeiten einstellen. So hat man immer das sichere Gefühl, dass nichts passiert, was man auch nicht wirklich will.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Wichsen ist ein erbärmlicher Ersatz…


Irgendwie kam mal eine Diskussion mit alten Freunden und Bekannten auf das Thema Sex und Selbstbefriedigung. Dabei ist der Satz gefallen: „Wichsen ist ein erbärmlicher Ersatz, wenn man einmal richtigen Sex hatte!“
Dieser Satz hat es schon in sich. Vor allem muss man ihn erst einmal setzen lassen und ein paar Sekunden darüber nachdenken. Derjenige der das gesagt hat, meinte damit dass Sex viel schöner ist als sich selber einen runterzuholen. Natürlich ist Sex schöner, aber auch nicht unbedingt besser. Ich denke das Sex und die Selbstbefriedigung beide ihre Daseinsberechtigung haben. Meine Frau meinte damals auch, als wir uns kennenlernten, dass es nichts Besseres gibt um seinen eigenen Körper kennen zu lernen, sich selber zu befriedigen. Ich musste ihr recht geben. Es gibt wirklich nichts Besseres um sich und seinen Körper kennenzulernen. Daher kann ich es auch nicht ganz verstehen, wenn manche Leute die Selbstbefriedigung immer als „schlecht“, oder „Ersatz“ abtun. Ich bin der Meinung, dass es sich bei der Selbstbefriedigung keinesfalls um einen Ersatz für Sex handelt. Ich sehe das eher als Ergänzung. Meine Frau ist derselben Meinung. Manchmal braucht man einfach mal einen schönen, oder vielleicht auch schnellen Orgasmus. Sei es um mal wieder „runter zu kommen“ oder um Stress abzubauen oder warum auch immer. Klar ist Sex mit dem Partner schön, aber auch die Selbstbefriedigung kann etwas sehr Schönes sein.
Ich bin mit meiner Frau seit über 19 Jahren verheiratet, mit allen Höhen und Tiefen und wir meinen dass wir glücklich sind. Jeden Tag sagen wir uns dass wir uns lieb haben. Das heißt jetzt aber nicht, dass wir nur noch gemeinsam Sex haben und wir keine Hand mehr an uns selber anlegen dürfen. Wir sehen das ganz anders. Jeder hat das Recht, auch mal für sich alleine einen Orgasmus zu haben. Wir sehen die Selbstbefriedigung nicht als „Ersatz“, sondern als eine Art Bereicherung unserer Libido an.
Es gibt nun mal die Situationen in jeder Beziehung, wo man selber gerne Sex hätte, aber der Partner keine Lust hat. Anstatt enttäuscht oder gar frustriert zu sein, sollte man es sich einfach mal selber machen. Es hat auch nichts mit irgendwelchem „Betrug am Partner“ zu tun. Der eine möchte nun mal öfters einen Orgasmus haben und der andere wiederrum nicht.
Gerade bei der Selbstbefriedigung kann man es sich auch mal so machen wie man es am liebste oder wie man es sich schon immer mal vorgestellt hat. Ich selber habe dadurch viel über mich selber gelernt. Körperlich sowie auch über Vorlieben und Fantasien. Meiner Frau geht es genauso. Jeder von uns hat sein eigenes Spielzeug was er für sich bei der Selbstbefriedigung benutzen kann. Ich sehe das auch nicht so an, dass „ich nicht mehr gut genug bin“, sondern ich finde das gut das sich meine Frau auch mal selbstbefriedigt. Manchmal erregt es mich auch, wenn ich es mir vorstelle wie sie auf dem Bett oder auf der Couch liegt und selbst Hand an sich legt…
Andersherum ist es genauso. Meine Frau gönnt mir auch meine eigenen Orgasmen und das ich es mir bei der Selbstbefriedigung so machen kann wie ich es manchmal gerne hätte.

Auch spielt das Alter bei der Selbstbefriedigung keine Rolle. Sex und ein Orgasmus ist das schönste was es gibt auf Erden, und da wir nur eine begrenzte Zeit auf der Erde haben, sollten wir jeden Moment, so gut es geht, auskosten...